Elternherzen * * * Tell Your Story!
Elternherzen * * * Tell Your Story!

Vorsorgeuntersuchungen

Baby-Ultraschall: Deutschland rangiert hinter anderen EU-Ländern

Nach den neuen Mutterschaftsrichtlinien haben Schwangere zwischen der 19. und 22. Woche Anspruch auf eine „erweiterte“ Basis-Ultraschalluntersuchung. Dabei untersuchen Frauenärzte den Körper des Ungeborenen mittels Ultraschall umfassender auf Fehlbildungen. Dennoch bleibt Deutschland beim Schwangerschafts-Screening vom Umfang der Untersuchungen her hinter anderen europäischen Ländern zurück, kritisieren Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Sie erörtern dies auf dem Kongress „Ultraschall-Euroson 2013“ vom 9. bis 12. Oktober 2013 in Stuttgart.

 

Seit dem 1. Juli 2013 sind die neuen Mutterschaftsrichtlinien in Kraft. Danach kann jede schwangere Frau in Deutschland während Ihrer Schwangerschaft drei Basis-Ultraschalluntersuchungen auf Kosten der Krankenkassen wahrnehmen. Seitdem untersuchen Frauenärzte beim Screening im zweiten Schwangerschaftsdrittel nicht mehr nur die Größe von Kopf, Bauch und Oberschenkelknochen des Ungeborenen und die Position der Plazenta. Sie sehen sich zukünftig darüber hinaus an, ob Kopf und Hirnkammern des Feten normal geformt sind und das Kleinhirn sichtbar ist. Und sie prüfen, wie sich Hals und Rücken entwickeln und ob das Herz rhythmisch schlägt und alle vier Kammern ausgebildet hat. Außerdem untersucht der Gynäkologe, ob Magen und Harnblase sichtbar sind und die vordere Bauchwand geschlossen ist. „Damit erreichen wir jedoch immer noch bei Weitem nicht die Anforderungen, die in anderen europäischen Ländern für eine Untersuchung auf fetale Fehlbildungen in der 20. Woche gelten“, sagt DEGUM-Sprecherin Professor Dr. med. Annegret Geipel aus Bonn. „Eine weiterführende Organdiagnostik – auch ‚Feindiagnostik‘ genannt – ist nach den Mutterschaftsrichtlinien in Deutschland nur vorgesehen, wenn beim Basisultraschall Auffälliges entdeckt wird oder besondere Risiken vorliegen“, so die Leiterin Pränatale Medizin in der Abteilung für Geburtshilfe und Pränatale Medizin am Bonner Universitätsklinikum.

 

Bei der Feindiagnostik untersucht ein Ultraschall-Spezialist auch Gesicht, Arme und Beine und die Hauptschlagadern „Da das Spektrum der angeborenen Fehlbildungen groß ist und diese sehr selten sind, sind die meisten Frauenärzte damit nicht vertraut“, so Professorin Geipel. Im Rahmen des Kongresses „Ultraschall-Euroson 2013“ bildet die DEGUM Frauenärzte darin fort: „Wir bieten zahlreiche Seminare und Kurse sowie wissenschaftliche Sitzungen zur Pränatalmedizin an, außerdem auch praktische Ultraschallübungen im ‚pränatalen Ultraschall-Lernzentrum‘“, sagt DLT-Kongresspräsident Professor Dr. med. Andreas Schuler, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Medizinischen Klinik an der Helfenstein Klinik Geislingen. Die DEGUM empfiehlt Schwangeren, die Basis-Ultraschalluntersuchungen unbedingt wahrzunehmen. Für Kinder mit schweren Fehlbildungen kann die vorgeburtliche Diagnose lebensrettend sein. 

 

Quelle: Degum - Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V.

 

Neue Ultraschall-Untersuchungen seit Juli 2013

Ab Juli 2013 wird es für alle Schwangeren ein neues, offizielles Merkblatt für 

die Ultraschall-Untersuchungen geben. Der Berufsverband der Frauenärzte beantwortet wichtige Fragen zu diesem Thema.

 

Was ist der Sinn der neuen Ultraschall-Untersuchungen?

 

Das Ziel der neuen Basis-Ultraschalluntersuchung im 2. Drittel der Schwangerschaft ist es, Gesundheitsstörungen des Embryos und Veränderungen der Plazenta noch besser zu erkennen, die ohne den eingehenden Ultraschall unentdeckt bleiben würden. Damit soll es den niedergelassenen Frauenärztinnen und –ärzten, Geburtshelfern und der Schwangeren u. a. ermöglicht werden, frühzeitig eine geeignete Entbindungsklinik mit den nötigen personellen und apparativen Möglichkeiten zu suchen, die für die Betreuung von Risikogeburten und/oder Risikokindern geeignet ist, wenn Anzeichen für eine Gefährdung von Mutter und Kind dies nahelegen. >>weiter

Ultraschall zeigt Herzschlag des Kindes vor der Geburt

Herzrhythmusstörungen bei Ungeborenen meist harmlos

Bei zwei von hundert Ungeborenen stellen Frauenärzte fest, dass das Herz des Kindes unregelmäßig schlägt: es stolpert, schlägt zu schnell oder zu langsam. Mittels einer Herzultraschalluntersuchung können Pränatalmediziner klären, ob die Gesundheit des Kindes gefährdet und eine Therapie im Mutterleib notwendig ist. In den meisten Fällen seien die Störungen jedoch harmlos, erklären Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) in einer aktuellen Publikation. >>weiter

 

Eltern sollten wissen, was ihr Baby braucht.

Schwangerschafts- und Babytagebücher im Babyclub

Wir suchen Blogs von Eltern, die gern über ihr Leben mit Kindern berichten. Gern möchten wir auch deinen Blog vorstellen. >>Mitmachen

Empfehlungen

Wenn euch Elternherzen.de gefällt, dann freuen wir uns, wenn ihr eure Einkäufe über unsere Kooperationspartner hier tätigt.

So macht shoppen Spaß!

10 Prozent der Werbeeinnahmen spendet Elternherzen an ausgewählte Organisationen für Kinder. Aktuell sammeln wir für die Welthungerhilfe. So hilfst du mit deinem Einkauf doppelt.

Start der Sammelaktion: 01.11.2016

Second Hand

Babyprodukte bei Ebay

Umstandmode

Vertbaudet.de - Kinder-, Baby- und Umstandsmode

Ökologische Kleidung

hessnatur Onlineshop - Naturtextilien Versand

Sicheres Spielzeug

www.jako-o.de
tausendkind Spielzeug

Ordnung im Kinderzimmer

geliebtes-zuhause.de
Vertbaudet.de - Kinder-, Baby- und Umstandsmode

Karten & Papeterie

Geburtstageinladungen

Babysitter gesucht?

Betreut.de - Wir helfen Familien
HalloBabysitter.de: Babysitter und Tagesmütter - Kinderbetreuung in Ihrer Nähe.
Finden Sie hier liebevolle Babysitter in Ihrer Nähe!
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Elternherzen.de 2012 - 2017