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Die Zutat Rizinusöl kann riskant sein

Lässt das Kind zu lange auf sich warten, wird manchmal noch heute Schwangeren ein „Wehencocktail“ gereicht, um die Geburt einzuleiten. Darin steckt üblicherweise das pflanzliche Arzneimittel Rizinus. Doch was als „natürliche Medizin“ und „altbewährt“ gilt, ist nicht grundsätzlich sicher. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen weist darauf hin, dass Wehencocktails mit Risiken für das Baby verbunden sind.

 

Bleiben zum Beispiel die Wehen nach einem Blasensprung zu schwach oder ist das Baby eindeutig überfällig, leiten Ärztinnen und Ärzte die Geburt oft künstlich ein (meist durch Hormongabe oder mechanisch). In manchen Kliniken und bei mancher Hausgeburt wird aber auch die Einleitung mithilfe eines „Wehencocktails“ versucht. Für dieses Mittel lassen sich allein schon in einem Internetportal knapp ein Dutzend Rezepte finden – verbreitet ist eine Mischung aus Rizinusöl mit Aprikosensaft und Alkohol.

 

Rizinus – allseits als Beschleuniger der Darmbewegung bekannt – löst Wehen aus. Es hat aber auch unerwünschte Wirkungen: Neben Erbrechen und Darmkoliken sind schwere Leberschäden nicht auszuschließen. Gelangt der eigentliche Wirkstoff Rizinolsäure in den Blutkreislauf des Ungeborenen, kann es zum Stuhlgang kommen. Dieser „Durchfall“ färbt das Fruchtwasser grün, was immer ein Warnhinweis für Geburtshelfer ist. Zusätzliche Kontrolluntersuchungen, auch beim Neugeborenen sind dann ein Muss.

 

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft äußert erhebliche Bedenken zur Geburtseinleitung mit Rizinusöl. Da die Kenntnisse aus wissenschaftlichen Studien zu Rizinusöl als Wehenmittel sehr unbefriedigend sind, äußern sich auch Hebammenwissenschaftlerinnen skeptisch. Es fehlt an guten Studien und an Evidenz.

 

Gute Pillen – Schlechte Pillen favorisiert die besser untersuchten Arzneimittel mit den Hormonen Prostaglandinen oder Oxytocin, sofern die Wehen anders nicht ausreichend in Gang kommen. Diese Medikamente können im Prinzip besser und behutsamer gesteuert werden. Grundsätzlich müssen Hebammen und andere Geburtshelfer bei allen geplanten Einleitungsmethoden vorab deren Nutzen und Schaden sehr sorgfältig abwägen.

 

Quellen: http://gutepillen-schlechtepillen.de/

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