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Gut schlafen: Die häufigsten Fragen

Ich möchte mit meinem Baby das erste Mal woanders übernachten. Wie kann ich ihm beim Einschlafen helfen?


In einer fremden Umgebung hilft es, wenn du etwas Vertrautes für dein Baby dabei hast, das nach Zuhause riecht oder sich so anfühlt. Das kann ein Schmusetier oder Schnuffeltuch sein oder die Spieluhr.

Wenn mein Baby aufwacht, weint es oft. Ist das normal?

 

Es gibt Babys, die schlafen, nachdem sie aufgewacht sind und noch satt sind wieder ein. Wenn sie ausgeschlafen sind, melden sie sich zumeist erst nach einiger Zeit. Man spricht dabei von Babys, die sich selbst regulieren können. Andere Babys, die auch sonst eher unruhig sind, weinen zumeist auch ohne hungrig zu sein. Gehe zu deinem Baby, wenn es ruft. Es sucht deine Nähe und Geborgenheit. Lass es sich jedoch auch eine kurze Zeit zurechtfinden.

 

Wie viel Schlaf braucht ein Baby?

 

Neugeborene schlafen rund 20 Stunden am Tag. In den ersten drei Lebensmonaten wachen  sie häufig alle drei – vier Stunden auf.

 

Schläft mein Baby genug?

 

Wie viel Schlaf ein Baby benötigt, kann nicht allgemein beantwortet werden. Jedes Baby entwickelt sich unterschiedlich schnell, hat ein eigenes Temperament, Fähigkeiten sich zu beruhigen. Der Schlafbedarf verändert sich zudem mit der Entwicklung des Babys. Ein ausgeschlafenes Baby ist wach und aufmerksam, dann zumeist zufrieden und durch kleine Störungen in seinem Alltag nicht so leicht zu beunruhigen.

 

Wie viel Stunden schläft ein Baby, wenn von „Durchschlafen“ die Rede ist?

 

Wenn ein Baby sechs Stunden und mehr am Stück schläft. Die meisten Babys schlafen erst mit sechs Monaten sechs bis acht Stunden durch.

 

Was ist mit dem Engelslächeln gemeint?

 

Das Engelslächeln wird durch eine Mundbewegung des Babys im Schlaf hervorgerufen, das ein Lächeln auf sein Gesicht zaubert.

 

Manchmal wacht mein Baby beim kleinsten Geräusch auf, manchmal weckt es selbst ein lautes Geräusch nicht auf. Woran liegt das?

 

Das liegt an den unterschiedlichen REM-Phasen. In einer REM-Phase (=rapid eye movement), die auch als aktiver Schlaf bezeichnet wird, erwachen die Babys schneller als in einer Non-REM-Phase, die einen ruhigen Schlaf kennzeichnet. In der ruhigen Schlafphase erholt sich dein Baby, während es in der unruhigen Schlafphase Erlebtes verarbeitet.

 

Mein Baby hat bereits durchgeschlafen. Jetzt wacht wieder öfter nachts auf. Woran liegt das?

 

Das kann zum einen an einem Wachstumsschub liegen. Dann wird es häufiger wach, weil es z.B. Hunger hat oder generell wieder unruhiger ist.

 

Zum anderen bilden sich bei Babys ab dem vierten bis sechsten Lebensmonat aus den Non-REM-Phasen die Tiefschlafphasen heraus. Durch den Wechsel von Leichtschlaf in Tiefschlaf, REM-Schlaf und Leichtschlaf wachen Babys wieder häufiger auf.

 

Babys können Erlebtes wenig einordnen und filtern. Das viele Neue muss erst einmal einsortiert werden. Was dein Baby am Tag erlebt, Freude, Leid, Aufregung sortiert es in seinen Träumen, die so aufregend sind, wie das Erlebte. Manchmal hilft nur Aufwachen, um  einen Traum, der nicht bewältigt werden kann, zu beenden.

 

Häufig wird diskutiert, ob Babys schlafen lernen können. Was ist dran?

 

Babys müssen das Schlafen erst erlernen, sich an einen Tag-Nacht-Rhythmus anpassen, denn wenn sie geboren werden haben sie noch keinen Wach-Schlaf-Rhythmus. Dies geschieht am besten, wenn Eltern dies vorleben. So z.B. durch ein festes Ritual den Übergang vom Tag zur Nacht verdeutlichen. Dies kann ein Bad am Abend sein, ein Lied oder eine abendliche Massage. Muss dein Baby am Abend gewickelt werden, dann möglichst ruhig und ohne große Begleitaktionen, um es nicht zum spielen zu ermuntern. Wenn du deinem Baby einen geregelten Tagesablauf vorgibst, mit wiederkehrenden, regelmäßigen Zeiten für spielen, essen und schlafen hilfst du ihm Tag und Nacht zu trennen.

Wie viel Schlaf braucht mein Baby?

 

Neugeborene im Schnitt 16 Stunden, verteilt über Tag und Nacht

Mit ca. 3 Monaten nachts 10 Stunden, am Tag fünf Stunden

Mit ca. 6 Monaten nachts 11 Stunden, am Tag 3 Stunden

Mit ca. 12 Monaten nachts 11 Stunden, am Tag 2 Stunden

 

Wie lege ich mein Baby richtig schlafen?

 

Beginne schon nach dem Abendessen damit, dass Ruhe einkehrt. Entwickele ein schönes Einschlafritual anhand dessen dein Baby mit der Zeit erkennt, dass es jetzt Zeit zum schlafen ist. Das kann ein Bad sein, die Spieluhr aufziehen, ein Gutenachtlied. Dunkel das Zimmer ab, damit gibst du deinem Baby das Signal zum schlafen. Es wird einerseits nicht abgelenkt und schläft besser ein und andererseits wird dem Gehirn signalisiert das Schlafenszeit ist. Es wird Melantonin, ein Hormon für den Schlaf produziert.

 

Auf was sollte ich beim Schlafenlegen achten?

 

  • Verzichte auf eine Bettumrandung. Sie sieht zwar schön aus, kann aber zu mangelnder Luftzirkulation führen. 
  • Kuscheltiere und Spielzeug haben im Bett nichts zu suchen.
  • Benutze einen Schlafsack, da bei einer Bettdecke die Gefahr besteht, dass sich dein Babys sie sich übers Gesicht zieht.
  • Lege dein Baby auf den Rücken. 
  • Halte die Zimmertemperatur bei 16 – 18 Grad Celsius.
  • Nicht im Schlafzimmer rauchen.
  • Wenn das Baby im Elternbett schläft auf Alkohol und Rauchen verzichten.
  • Damit begegnest du auch den Gefahren, die die Forschung als Ursachen für den Plötzlichen Kindstod ausgemacht haben.

 

Wie ist mit den Fragen und Antworten umzugehen?

 

Die auf Elternherzen.de veröffentlichten Fragen und Antworten sind als Orientierungshilfe zu verstehen. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung. Bitte konsultiere bei dringenden Fragen deinen Kinderarzt und/oder deine Hebamme. Des Weiteren gilt der Haftungsauschluss, hier nachzulesen.

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