Elternherzen * * * Tell Your Story!
Elternherzen * * * Tell Your Story!

Schnuller oder Daumen?

(pgk) Noch in den 1940er-Jahren wurden in Deutschland Säuglingen zur Beruhigung Nuckelläppchen (Zuzel) gereicht, in die übereifrige Mütter süßen Zwiebackbrei stopften. Die Folge: Gleich die ersten Milchzähne wurden von Karies befallen. 1949 erfanden Professor Wilhelm Baltes und Dr. Adolf Müller den „natürlichen und kiefergerechten Beruhigungssauger und Kieferformer” (NUK), der Zahnschäden vorbeugen sollte. Als Zahnarzt hatte Müller auch häufig Kinder mit Kiefer- und Gebissfehlstellungen behandeln müssen, die durch Daumenlutschen verursacht worden waren. Kinder, die lange gestillt worden waren, zeigten kaum Deformationen. Also entwickelte Müller zusammen mit dem Kieferorthopäden Baltes eine Prothese aus nachgiebigem Gummi, die insgesamt der Mutterbrust ähnelte und mit ihrer abgeschrägten Spitze der Gaumenform angepasst war.

Die optimale Form
Der moderne Schnuller besteht im Wesentlichen aus einem Mundteil, das aus Latex oder Silikon hergestellt ist, und einem Schild, der das Verschlucken des Mundteils verhindert. Der ideale Sauger übt  wenig Druck auf den Kiefer aus, lässt der Zunge genügend Spielraum und stört das Kind nicht bei Schlucken. 

Silikon oder Latex?
... das entscheidet meist der Geschmack des Kindes. Wenn der Schnuller nicht schmeckt, wird er einfach ausgespuckt. Latex besteht aus natürlicher Kautschukmilch, enthält Fette, fühlt sich sehr weich an, ist zudem äußerst beiß- und reißfest. Ein Latexschnuller wird allerdings auch schneller unansehnlich. Ein Austausch nach etwa sechs bis acht Wochen ist ratsam. Manche Babys reagieren allergisch auf die im Latex enthaltenen Proteine (Eiweiße). 
Silikon ist ein in der Medizintechnik häufig verwendetes Material, das sehr temperaturbeständig ist und daher einfach, sicher und nahezu unbegrenzt oft desinfiziert werden kann. Silikon ist vollkommen geschmacks- und geruchsneutral und bleibt auch bei Sonnenlicht und Wärme zwar gut in Form, kann aber schneller durchgebissen werden. Wenn die ersten Zähnchen sprießen, ist regelmäßige Kontrolle des Saugers auf Gebrauchsspuren angesagt. 

Hygiene
Viele Mütter schlecken den heruntergefallenen Schnuller ab, bevor sie ihn dem Baby geben – aus Hygienegründen. Zwar befreit diese „Mundreinigung“ von Schmutz, Staub und Fusseln, aber damit können Pilze und vor allem Kariesbakterien von der Mutter auf das Kind übertragen werden. Zwar ist das Risiko nicht besonders hoch, besser ist es dennoch, den Schnuller oder andere Gegenstände, die das Baby in den Mund nimmt, abzuwaschen. Oder man hat für unterwegs einen Ersatz dabei. Für die tägliche Pflege empfiehlt sich Auskochen in einem kleinen Topf mit kochendem Wasser.
 
Zahnschäden 
Oftmals nuckeln die Kleinen weit bis in das Kindergartenalter hinein. Spätestens ab dem zweiten Lebensjahr sollte das Kind jedoch auch nachts ohne diese Hilfsmittel auskommen können. Nach Ansicht von Wissenschaftlern der Universität Iowa schadet der „Nunu“ den Zähnen. Falsche Bisse, vorstehende Eckzähne und Verschiebungen der Backenzähne kommen bei Schnuller-Kindern häufiger vor als bei Kindern, die wenig nuckeln. Bis sich der Kiefer durch die Verwendung eines Schnullers verschiebt, dauert es aber seine Zeit. Laut einer skandinavischen Studie vergehen zwei Jahre, bis sich Veränderungen am Oberkiefer, drei Jahre, bis sich Veränderungen am Unterkiefer zeigen. 

Guter Schnuller oder Alternative Daumen

Der richtige Schnuller ist aber allemal besser als der Daumen, da dieser hart und nicht „kiefergerecht“ geformt ist. Lutschen Kinder am Daumen, können Fehlbildungen am Kiefer und Zahnfehlstellungen entstehen, die nur sehr aufwendig und langwierig zu regulieren sind, sich negativ auf die Aussprache auswirken und manchmal das Abbeißen unmöglich machen. Das weiche Material und seine optimal angepasste Form des Schnullers sollen diese Risiken minimieren.

 

Quelle: www.dgk.de

Eltern sollten wissen, was ihr Baby braucht.

Schwangerschafts- und Babytagebücher im Babyclub

Wir suchen Blogs von Eltern, die gern über ihr Leben mit Kindern berichten. Gern möchten wir auch deinen Blog vorstellen. >>Mitmachen

Empfehlungen

Wenn euch Elternherzen.de gefällt, dann freuen wir uns, wenn ihr eure Einkäufe über unsere Kooperationspartner hier tätigt.

So macht shoppen Spaß!

10 Prozent der Werbeeinnahmen spendet Elternherzen an ausgewählte Organisationen für Kinder. Aktuell sammeln wir für die Welthungerhilfe. So hilfst du mit deinem Einkauf doppelt.

Start der Sammelaktion: 01.11.2016

Second Hand

Babyprodukte bei Ebay

Umstandmode

Vertbaudet.de - Kinder-, Baby- und Umstandsmode

Ökologische Kleidung

hessnatur Onlineshop - Naturtextilien Versand

Sicheres Spielzeug

www.jako-o.de
tausendkind Spielzeug

Ordnung im Kinderzimmer

geliebtes-zuhause.de
Vertbaudet.de - Kinder-, Baby- und Umstandsmode

Karten & Papeterie

Geburtstageinladungen

Babysitter gesucht?

Betreut.de - Wir helfen Familien
HalloBabysitter.de: Babysitter und Tagesmütter - Kinderbetreuung in Ihrer Nähe.
Finden Sie hier liebevolle Babysitter in Ihrer Nähe!
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Elternherzen.de 2012 - 2017